Rauchen sorgt für Stress im Magen

Rauchen belastet den Magen enorm

Viele unserer Verhaltensweisen wirken sich negativ auf den Magen aus. Bereits jeder dritte Erwachsene leidet in Industrieländern an Krankheiten im oberen Verdauungstrakt. Sodbrennen und Gastritis sind bekannte Begleiterscheinungen von Stress im Alltag, der durch Fehlernährung, Alkohol und Nikotin in seiner Wirkung verstärkt wird. Schwere Speisen belasten und führen nicht nur zum Völlegefühl, sondern auch zu Verdauungsproblemen.

Stress belastet unseren Magen sehr

Stress, vor allem wenn er dauerhaft ist, schlägt schnell auf den Magen und führt nicht selten zu Magengeschwüren. Viele neigen dazu Stress mit dem Rauchen von Zigaretten zu kompensieren. Doch das ist im doppelten Sinne schlecht – denn nun schlägt nicht nur der Stress auf den Magen sondern auch der Dampf der Zigaretten.

Auch Rauchen schädigt unseren Magen enorm

Der Dampf von Zigaretten breitet sich nicht nur in den Atemwegen und der Mundhöhle aus, durch Inhalation gelangt er auch ohne Umwege in den Magen, wo er Gesundheitsschäden verursacht. Das schädliche Nikotin von Zigaretten beeinflusst hier die empfindliche Schleimhaut. Der Magen wird dauerhaft gereizt, woraus sich sogar schwerwiegende Krankheiten wie Tumore entwickeln können.

Immerhin erhält der Dampf von Tabak nicht weniger als 40 bekannte, krebserregende Substanzen und viele andere schädliche Stoffe. Sie erzeugen nicht nur Tumorzellen, sie zerstören auch die Immunzellen, die normalerweise für die Abwehr gefährlicher Stoffe zuständig sind. Der Dampf von Zigaretten führt zu einem allgemein schlechteren Gesundheitszustand und einer Schwächung des Immunsystems. Nachweislich haben Raucher einen deutlich höheren Vitaminbedarf als Nichtraucher.

Besonders auf nüchternen Magen ist Rauchen schädigend

Rauchen auf nüchternen Magen ist besonders schädlich, denn ohne Speisen wirken die Gifte unmittelbar auf die Schleimhaut. Aus Magengeschwüren, chronischer Gastritis und nervösen Magenbeschwerden bei Rauchern entwickeln sich nicht selten lebensbedrohliche Krankheiten. Da ein Magenkarzinom in der Anfangsphase keine oder nur wenige unspezifische Symptome zeigt, ist es besonders heimtückisch. Zunächst leiden die Betroffenen lediglich unter der Unverträglichkeit von bestimmten Nahrungsmitteln. Schmerzen im Oberbauch, langanhaltendes Völlegefühl, allgemeine Schwäche und Leistungsabfall sowie Appetitlosigkeit sollten immer zu einem Arztbesuch führen.

Welche Alternativen gibt es?

Für alle, die nicht auf das Rauchen verzichten, aber giftfrei inhalieren möchten, können die auf Wasserdampf basierenden E-Zigaretten eine sinnvolle und gesündere Alternative sein. Der Raucher inhaliert lediglich den Dampf von Wasser, ohne die schädlichen Inhaltsstoffe von Tabak zu konsumieren. Rauchen von E-Zigaretten bedeutet auch Rauchen ohne Magenschmerzen. Wer den Dampf von E-Zigaretten inhaliert, schont auf Dauer seinen Magen und reduziert sein Risiko für schwere, durch Tabak verursachte Krankheiten erheblich. Um einen gereizten Magen wieder zu beruhigen, helfen zudem gesunde Ernährung, positives Denken und Stressreduzierung.

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